Liebeslied…

…wer da nicht dahin schmilzt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. ;-)

Und wer hat das Original erkannt?

Google Wave

google waveGoogle hat es mal wieder geschafft die Welt zu überraschen. Die neuste Kreation im Entwicklungsstatus heißt Google Wave. Dabei handelt es sich um eine KommunikationsplattformIn dieser Plattform werden sämtliche Kommunikationsformen miteinander vereint. Echtzeitkommunikation wie z.B. Chats (also die synchrone Kommunikation) und E-Mail (asynchrone Kommunikation) in einem. Das ist aber noch längst nicht alles. Seht selbst http://wave.google.com/help/wave/about.html
Beeindruckend! Wenn sich Google Wave etablieren sollte, dann werden die Möglichkeiten und Funktionalitäten dieser Kommunikationsplattform uns dazu bringen, dass wir uns noch einmal neu orientieren müssen, in unserem Nutzungsverhalten. Wir werden E-Mails anders lesen. Wir werden bei der Echtzeitkommunikation lernen müssen, erst zu denken und dann zu schreiben – nicht das man das jetzt nicht auch schon sollte, aber da das Gegenüber bereits während der Eingabe alle Zeichen sehen kann, ist das Löschen einer unvorteilhaften Wortwahl zwecklos. Der Ansatz ist jedenfalls wirklich gut. Es gibt mittlerweile so viele Tools und Zugänge, so dass eine gemeinsame Plattform dort sicherlich etwas mehr Übersichtlichkeit rein bringen kann und die Effektivität steigert. Ich bin gespannt, wie sich diese Plattform auf unser Kommunikationsverhalten im Web auswirkt.

Noisettes Never Forget You

Mal wieder ein schöner Song. Hätte nicht gedacht, dass so was heute noch produziert werden würde und dann noch in den Charts landet. Schön!

Hochrechnungen Bundestagswahl 2009

Hier ein  Link mit aktuellen Hochrechnungen grafisch aufbereitet:

http://wahlen.t-online.de/tonline_bw_de/html_php/index_tonline.html

Nachtrag: auf Bundeswahlleiter.de seht Ihr detaillierte und sehr aktuelle Ergebnisse der Wahl. Ihr könnt dort auch differenzieren zwischen den Landesergebnissen und den Ergebnissen der einzelnen Wahlkreise.

Geht wählen!!!

Geht wählen und nutzt Euer Stimmrecht!!! Es ist gut, dass wir eine Wahl haben.

Einen schönen Wahlsonntag wünsche ich allen.

Überwachung und Zensur für unsere Sicherheit?

Auf Spreeblick gefunden ein Video zum Überwachungsstaat von Alexander Lehmann.

Es ist zwar etwas polemisch, aber vielleicht hilft es ein wenig dabei Aufklärung zu leisten. Es geht hier sicher nicht nur um die CDU, auch wenn Frau von der Leyen hier eine zentrale Rolle übernommen hat. Am Ende des Clips ist noch mal das Abstimmungsverhalten der einzelnen Parteien zur Internetsperre zu sehen. Es sollte also helfen zu durchschauen, mit welchen Mitteln hier versucht wird den Wahlkampf zu bestreiten.

Mit gekauftem Doktortitel zu mehr Ansehen?

maennchen_doktorhut

Wie erst kürzlich durch alle Medien ging, besteht gegen mehrere Professoren der Verdacht, dass sie Doktortitel gegen Geld vergeben haben sollen. Der Erwerb von Titeln durch Geld ist ja im Grunde nichts Neues. Mit dem nötigen Kleingeld kann man durchaus Baron, Prinz und natürlich auch Akademiker werden. Die Problematik bei erworbenen Doktortiteln dabei liegt in mindestens zwei Bereichen. Erstens wird der ehrlich erworbene Titel verwässert und diejenigen, welche sich durch viel harte Arbeit zu diesem Titel verholfen haben, werden damit verhöhnt. Doch worin besteht eigentlich der Output einer Doktorarbeit?

1. Wissenschaftlicher Beitrag zur Bewältigung von relevanten und
     ungeklärten Fragestellungen
2. Diskursförderung in der Praxis und der Wissenschaft
3. Nachweis der Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten des Doktoranden

Die Wissenschaft also ist die eine Seite. Einfach gedacht, könnte ein Jeder denken und was kümmert‘s mich? Es ist im Grunde ein Betrug der Gesellschaft. Denn ohne echte Forschung, sind viele Bereiche in einer  stagnierenden Position. Denken wir nur an die Medizin, so wird einem schnell klar, dass hier Forschung Leben retten kann. Und das betrifft alle von uns. Was passiert aber mit dem Doktoranden als Person? Eine Doktorarbeit ist auch immer ein Stück Persönlichkeitsentwicklung. Das eigenständige Forschen und der Prozess der Forschung prägt eine Person. Viele Diskurse mit Fachpublikum, so manche Niederlagen und oft nur kleine Erfolge in einem langwierigen Prozess sowie der wissenschaftliche Umgang mit Problemen ist eine echte Herausforderung. Die Zeit der Doktorarbeit ist häufig mit Entbehrungen verbunden. Wichtig dabei ist es, nicht den Titel als Egopolitur zu betrachten. Man muss einerseits echtes Interesse am Forschen haben und andererseits auch einer Weiterentwicklung der Persönlichkeit positiv gegenüber stehen. So ein Titel sollte nie über die Persönlichkeit gestellt werden. Wenn Respekt, Achtung und Anerkennung nur durch Titel erwirkt werden können, dann sollte man sich dringend überlegen, wo die Ursache dafür liegt und wie nachhaltig diese Form der Anerkennung wirklich ist. Etwas was mich schon immer beeindruckt hat, sind Menschen die Titel haben und ihn aber nicht als Aushängeschild oder zur Machtausübung verwenden. Bis heute empfinde ich den Umgang einer Freundin mit ihrem wirklich sehr hart und äußerst erfolgreich erarbeiteten Doktortitel als vorbildlich. Sie ist und bleibt ein  sehr liebenswerter und hilfsbereiter Mensch, ob nun mit oder ohne Titel. Da sie selbst weiß, wie schwierig die Arbeit sein kann, plädiert sie immer dafür zu unterstützen und Wissen zu teilen. Dies praktiziert sie auch. In Ihrem Kopf scheint es keine Hierarchien zu geben. In ihrem Wirken ist stets Reflektion und Kompetenz zu erkennen. All das kann ich sehen, ohne ihre Urkunde vor der Nase zu haben. Wahre Größe ist also kein Blatt Papier, sondern innere Arbeit an der Persönlichkeit und dem Geist. Sicher haben nicht alle Menschen diese idealistische Einstellung, aber ein klein wenig davon könnte nicht schaden, denn sie ist  die Voraussetzung für echten Fortschritt.

Links: Focus, Frankfurter Rundschau

Internetpolizei und Rechtsextremismus im Web 2.0

Wie erst kürzlich berichtet wurde, fordern einige CDU Politiker eine stärkere Kontrolle des Internets. Es sollen Benimmregeln aufgestellt werden und verdeckte Ermittler kriminelle Machenschaften im Netz schon im Keim ersticken. Die Verbreitung von Kinderpornografie haben wir ja nun auch dank Zensursula durch ein verabschiedetes Gesetz hinter einem Vorhang versteckt. Man sagt sich wohl bei der CDU, wenn ich es nicht sehe, dann ist es nicht da. Tolle Lösung. Wegschauen und verstecken. In unzähligen Diskussionen zu diesem Thema wurde ja bereits geklärt , dass man durch sperren der Seiten viele Probleme hervorruft. Einerseits kann man diese Sperren umgehen und andererseits existiert auch das Problem das Seiten gesperrt werden könnten, welche keinen illegalen Hintergrund haben. Wie in der Zeit berichtet konnte man aber im Kampf gegen Rechtsradikalismus im Internet ein durchaus bemerkenswertes Phänomen beobachten. Es ist tatsächlich gelungen solche Angebote zu löschen. Bisher von der Bundesregierung als unmöglichen Weg beschrieben, haben sich die Jugendschutzbehörden der Bundesländer zusammengetan und rechtsradikale Inhalte den Providern gemeldet. Diese löschten dann in 80% der Fälle auch den Content. Selbst im Ausland, wo es rechtlich keine Handhabe gibt, konnten die Provider nach einem Hinweis dazu bewegt werden, die Inhalte vom Netz zu nehmen. Mit dieser Aktion wurde nun auch wiederholt nachgewiesen, dass es möglich ist, Inhalte zu löschen. Wir lösen also mit den Netzsperren kein Problem, sondern wir verschleiern es und schaffen noch ein paar neue dazu. Mal davon abgesehen, dass ich es alles für Wahlkampfgetöse halte und man einfach versucht die Bürger zu täuschen und ihr Wohlwollen zu erzielen, indem man ihnen vormacht, man täte was gegen Kinderpornografie. Es macht mir schon etwas Angst, wie weit man bereit ist zu gehen, um ein paar Wählerstimmen zu bekommen. Der Hunger nach Macht scheint wohl das einzige zu sein, was wirklich zählt. Ihm opfern unsere Politiker dann auch gern mal ein paar Grundrechte. Wenn der Hunger nach Macht das Motiv zum Handeln ist, dann gibt es allen Grund Angst zu haben. Es gibt viele geschichtliche Ereignisse, welche uns nur zu gut in der Erinnerung geblieben sind, die ihren Ursprung in machthungrigen Menschen hatten…

Zensursula fordert Benimmregeln im Internet

Auf basicthinking gelesen: Zensursula will einen Verhaltenscodex für das Internet entwickeln lassen. Man, die Frau weiß auch wirklich nichts. Ich sag nur

Zum einen reguliert sich die Community selber im Internet und es gibt doch schon fast überall eine Netiquette. Zweiter Punkt ist, dass man nie alles kontrollieren kann…im Internet nicht und auch nicht in der Offline-Welt. Zensursula glaubt wohl wirklich, dass das Web die Achse des Bösen ist. Ja, ja…früher war alles besser…

Die gelebte Freiheit und Demokratie im Web kann manchen Politikern schon mal den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

Killerspiele für Kinder…

Nun habe ich ein Killerspiel entdeckt, welches grausamer nicht sein kann und zu allem Übel ist es auch noch für Kinder: „Schlag den Hamster!“. Hier soll mit reiner körperlicher Gewalt und einem Hammer den kleinen süßen Hamstern auf den Kopf geschlagen werden, sobald diese aus ihrem Versteck kommen.

Killerspiel: Schlag den Hamster I

Wir alle können uns ja denken was praktizierte Gewalt an Tieren in der frühkindlichen Phase anrichten kann. Kaum auszudenken… Da unsere Politik aber so ein wachsames Auge hat, wird sie wohl hoffentlich bald reagieren und solche potenziellen Gefahren aus unser aller Leben verbannen. Man sollte glaub ich auch solche Kinder-Killer-Spiele wie Räuber und Gendarm verbieten. Sowas kann ja schnell zur Gefahr für Leib und Leben werden… Es gibt noch so viel zu tun.

Ich melde also dringenden Handlungsbedarf an Zensursula und CDU-Generalsekretär Thomas Strobl…

PS: Hier der Link zur Onlinepetition Gegen ein Verbot von Action-Computerspielen.

 

Befristung von Netzsperrengesetz auf 3 Jahre

Wie die Netzzeitung berichtete ist das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen auf drei Jahre befristet. Das bedeutet, dass es also vor Ablauf der Dreijahresfrist evaluiert werden muss. Ich habe mal versucht mich schlau zu machen, wie so eine Evaluation vorgenommen wird und wer dort nach welchen Kriterien evaluiert. Dann würde mich interessieren wie dieses Gesetz dann nach drei Jahren wieder auf den Prüfstand gestellt werden wird. Bisher habe ich nur lesen können, dass die   Ministerien bei befristeten Gesetzen auf Landesebene  in eigener Verantwortung entscheiden, wie die Überprüfung erfolgt und wen sie um Stellungnahme bitten. Die Ressorts legen die befristeten Vorschriften 18 Monate vor Ablauf ihrer Geltungsdauer unter Beifügung des Begleitbogens zur Überprüfung befristeter Vorschriften der bei der Staatskanzlei eingerichteten Arbeitsgruppe Verwaltungsvereinfachung (AVV) vor. Ich habe mal so einen Begleitbogen rausgesucht. Dieser ist vom Hessischen Ministerium des Inneren und für Sport. Ob nun diese Verfahrensweise auch bei Gesetzen auf Bundesebene greift, das weiß ich bisher nicht. Wenn dazu jemand einen Hinweis hat, wäre das sehr hilfreich. In dem Begleitbogen kann man sehen, welche Fragen beantwortet werden müssten. Allerdings stellt sich mir die Frage, wer kontrolliert die Evaluierenden? Wird so eine Evaluation ernst genommen und wie viele negative Punkte müssen zusammen kommen, damit das Gesetz überabreitet oder gekippt wird? Folgend findet Ihr mal einen teilweise kommentierten Begleitbogen Weiterlesen »

Zensurgesetz vom Bundesrat genehmigt

netzsperre

Nun ist es amtlich. Der Bundesrat hat heute den Gesetzesentwurf für Netzsperren abgesegnet. Etwas anderes haben wir ja auch nicht erwartet. Ab August gibt es dann also im Rahmen der Netzsperre und Zensur  Stoppschilder sowie eine Überwachung durch das BKA. Jetzt können nur noch Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht eine Chance bieten.

Gefunden unter: http://freshzweinull.de/2009/07/
Gesetzentwurf findet Ihr hier: http://www.bmwi.de

Bedeutung von 140 Zeichen

Screenshot Twitter Persiankiwi

Screenshot Twitter Persiankiwi

Aufgefallen im ZDF: Ein wichtiger iranischer Twitterer verstummt. Persiankiwi, ein Twitterer aus Teheran, ist verstummt.  Mehr als 38.000 Menschen verfolgten seine Meldungen. Durch die nüchterne Berichterstattung, galt er auch bei vielen Medien als seriöse Quelle. In den letzten Tagen wurde allerdings deutlich Angst und Panik in seinen Zeilen spürbar. Und seit Mittwoch…Funkstille

Wenn sich in einem Land unglaubliche Szenen abspielen, Medien die Berichterstattung untersagt wird, ausländische Journalisten keine Informationen mehr bekommen, dann wird der Hunger nach Informationen sehr groß. Hier entpuppt sich Twitter als Machtmittel und Stimme des Volkes. Die Welt erfährt, was sich für Dramen im Iran abspielen. Informationen können in Echtzeit übertragen werden und Verzerrungen durch die iranische Regierung können aufgedeckt werden. Twitter kann also so viel mehr sein, als nur „gezwitscher“…

Social Networks befürworten Zensur?

Auf netzpolitik.org gefunden und hier ein kleiner Auszug: „Laut unseren Informationen sitzen alle großen Social Networks in Deutschland (studiVZ-Gruppe, wer-kennt-wen, Lokalisten usw.) mit im Boot. Damit werden diese sich ebenfalls klar hinter die vom Familienministerium und dem Zugangserschwerungsgesetz vorgegebene Marschrichtung “sperren statt löschen” und gegen ein zensurfreies Internet stellen. Wie in den Social Networks diese Message an die Mitglieder weitergegeben werden soll, ist noch unklar. Man sollte sich aber schon mal darauf einstellen, dass in Zukunft dort über Eigenwerbung oder entsprechende Bekenntnisaktionen die Nutzer auf diese Linie eingeschworen werden sollen.“

Es gibt bisher aber keine offizielle Stellungnahme von den jeweiligen Social Networks. Einzelne Blogkommentare von  StudiVZ Mitarbeitern dementieren dies auch. Es bleibt also abzuwarten, wer hier wen unterstützt. Sicherlich sind sich die einzelnen Networks auch im Klaren darüber, dass die Netzgemeinde empfindlich auf solche Sympathiebekundungen reagieren dürfte und der Imageschaden schon enorm hoch sein dürfte.

Update: 1. Dementi und Richtigstellung von studiVZ auf ihrem Blog. Übrigens interessant, dass studiVZ einen Blog hat. Wusste ich bis dato gar nicht. 

Weiterhin findet am 30.06.09 eine Konferenz im Berliner Maritim proArte Hotel zum „Thema Schutz vor sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Fokus auf neue Medien [...]“ statt. Initiiert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Hier soll die Kampagne der Internetsperren auch europaweite Perspektiven erhalten. Infos zur Konferenz findet Ihr hier: http://www.child-protection-conference.org/ 

 

Streitgespräch zwischen Zensursula und Franziska Heine

Soeben  gefunden auf netzpolitik.org und hier direkt zum gesamten Artikel: Die Zeit

Wirklich sehr lesenswert!

Hier ein Auszug, welcher belegt, mit welchem Gewicht 134000 Petenten bei der Regierung wahrgenommen werden:

ZEIT ONLINE: Frau von der Leyen, verstehen Sie die Enttäuschung, wenn Frau Heine sagt: Wir sind so viele, und niemand hört auf uns?

von der Leyen: Ich kann das Gefühl schon nachvollziehen, aber eine Onlinepetition ist mit einem Klick unterschrieben …

Heine: … das stimmt nicht!

von der Leyen: Okay, vielleicht braucht es zwei, drei Minuten. Natürlich kann Frustration entstehen, wenn man merkt, dass da auch andere demokratische Prozesse laufen, zum Beispiel Ausschussberatungen, in denen gewählte Vertreter Entscheidungen fällen, oder ein SPD-Parteitag, auf dem ein Beschluss anders fällt, als Sie sich das gewünscht hätten. Aber über diesen Punkt müssen Sie hinweg und sagen: Wir beteiligen uns weiter an den Diskussionen. Protest nutzt wenig, wenn man nicht auch Mehrheiten überzeugt. Dafür steht die Demokratie, die wir haben.“ Quelle: Zeit Online