Konzertbericht Northern Lite Festung Königstein

15 Aug

Northern Lite BandGestern gastierten Northern Lite auf der Festung Königstein, in der Sächsischen Schweiz und gaben ein Konzert zu ihrer Letters & Signs Tour 2010. So gegen 20 Uhr sind wir vor der Festung eingetroffen. Schon die Ansicht von außen wirkte sehr imposant und ich war gespannt, wie sich das Innere präsentiert.

Der Einlass ging schnell und problemlos. Um die Festung zu erklimmen, war ein riesiger Fahrstuhl mit Lift-Boy da. Das ist doch mal Service.

Oben angekommen hinterließ der Anblick der Location nur noch begeisterte Gesichter. Es ist kaum zu beschreiben, weil es ziemlich viele Eindrücke waren. Der Blick von der Festung ist schon mal gigantisch. Man ist dem Himmel ein Stück näher. Das gemütliche Ambiente im Hof wurde durch die tolle Beleuchtung noch untermalt.

Location Festung KönigsteinÜberall kleine Stände mit Getränke- und Speisenangeboten, ließen kaum lange Wartezeiten entstehen. Trotz des großen Platzangebotes wirkte es dort eher intim und gemütlich, weil sich alles gut verteilte. Die Verbindung aus den alten Mauern der Festung und dem neuen Interior der Veranstaltungslocation ist sehr harmonisch gelungen. Man fühlt sich sofort wohl und zum Bleiben eingeladen. Und ich bekam sogar einen tollen Platz, von dem ich eine gute Sicht auf die Bühne hatte. Deshalb habe ich auch ein paar Videos und Bilder für Euch mitgebracht.

So gegen 21:15 Uhr betraten Northern Lite die Bühne und begannen natürlich mit dem Song „In Japan“, von Ihrem neuen Album Letters & Signs Part Two (2010).

Der Frontmann Andreas Kubat überzeugte stimmlich absolut. Mit seiner Stimme transportierte er Gefühlsausprägungen von Aggression über Demut, leise Traurigkeit bis hin zu wilden Rauschzuständen.

Andreas Kubat Northern Lite

Aus weiblicher Sicht muss ich sagen, dass seine Stimme auch echt sexy klingt. Sehr gut kam auch die Kombination aus Gitarrensound und Keyboard rüber. Ein Song der mir gut gefallen hat, war auf jeden Fall „Girl With A Gun“. Dieser stammt vom Album Super Black (2008). Der geht gut nach vorne und reißt mit.

Auch die Band war begeistert von der Location. Es baute sich eine gute Nähe zwischen Publikum und Band auf und das Konzert wurde von beiden Seiten gemeinsam zu einer Party. Die Vibes und Moods der Songs gingen sichtlich auf das Publikum über.

Publikum Northern Lite Festung Königstein

Wenn man etwas Kritik üben möchte, dann würde mir dazu einfallen, dass mir ein wenig die Power fehlte, da recht viele ruhige Songs dabei waren, welche auch verstärkt auf dem neuen Album zu hören sind. Das ist aber durchaus Geschmackssache und etwas stimmungsabhängig. Gut waren aber auf jeden Fall die Songs „Begging You“ und „Home“ vom Album Letters & Signs Part Two. Kurz nach 23 Uhr und einem Song zur Zugabe, „My Pain“ vom Album Reach The Sun (2006), war das Konzert dann leider schon vorbei.

Ein wenig bin ich ja schon verwöhnt und erwarte mehr Zugaben, aber das kann man den Jungs nicht übel nehmen, da ab 23 Uhr die Depeche Mode Party beginnen sollte und der Zeitplan somit längere Zugaben verhinderte. Alles in Allem ein schöner Abend, mit einem angenehmen Konzert, in einer wirklich außergewöhnlich schönen Location.

http://www.festung-koenigstein.de
http://www.northernlite.de/
http://www.myspace.com/northernlite

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Eine Antwort to “Konzertbericht Northern Lite Festung Königstein”

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  1. Wenn ein Song Dich bis in Deine Träume verfolgt « CommuniCat(e)! - August 29, 2010

    […] Siehe auch: Konzertbericht Northern Lite […]

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