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Konzertbericht The BossHoss Kulturpalast Dresden

12 Dez

The BossHoss Low VoltageLange habe ich darauf gewartet und Freitag war es dann soweit. The BossHoss sind mit ihrem Low Voltage Programm nach Dresden in den Kulturpalast gekommen. Ein Platz in der zweiten Reihe bescherte mir zur Abwechslung mal eine gute Sicht. Man muss dazu sagen, dass das Konzert „bestuhlt“ war (dies ist keine Wertung des Konzertes, sondern in der Tat saßen wir auf Stühlen 😉 ). Nach einem anstrengenden Tag war ich eigentlich ganz froh, zu sitzen. Wer aber The BossHoss kennt, der wird mir zustimmen, dass es irgendwie paradox ist, bei der Musik ruhig sitzen zu bleiben. So kam es, wie es kommen musste, die Leute im Saal sind nach ein paar Songs aufgestanden, um ihrem Bewegungsdrang nachzugeben. The BossHoss haben sich bei ihrem Low Voltage Programm Verstärkung von einem Satz Bläser, The Tijuana Wonder Brass, und Streichern, The Fabulous Babelsberg G-Strings, geholt. Der Sound war wirklich großartig. Die Jungs haben eine durchweg sehr gute Show geliefert. Sie spielten sich die Seele aus dem Leib und haben nichts unversucht gelassen, um das Publikum mitzureißen. Allen voran Sänger Boss, der wenn er mal genug vom Musikbusiness hat, auch gut und gerne als Animateur arbeiten kann.

Boss Burns

 Wir wollen doch hoffen, dass er aber der Musik treu bleibt, denn sein Talent kommt auf der Bühne wohl am besten zum Tragen. Hoss amüsierte die Fans mit seinen Kurzgeschichten und entzündete mit seiner guten Laune schnell die Funken beim Publikum. Hoss PowerDie Band hat auch ein Herz für ihre Fans und so versorgten sie ein paar ganz durstige Leute in der ersten Reihe mit Bier. Das war auch dringend notwendig, denn man durfte keine Getränke in den Saal nehmen, was bei einer Gesamtdauer von ca. 3,5 Stunden schon nicht ganz ohne war. Besonders beeindruckend fand ich die Performance der Tijuana Wonder Brass. Die Jungs haben eine ziemlich amüsante Choreo drauf, mit einer echt starken Bühnenpräsenz und sind richtig abgegangen. Das kann man mit Worten nicht beschreiben. Man muss es gesehen haben! Sie haben zu Teilen ihren Frontmännern die Show gestohlen, da die Konzentration auf die Glorious Seven nicht immer leicht war, wenn im Hintergrund eine wilde Party steigt, bei der die Jacketts durch die Luft fliegen und die Stühle auf den Händen getragen werden.

Fabulous Babelsberg G-Strings

The Tijuana Wonder Brass

 The BossHoss

Es war aber auf jeden Fall eine sehr gelungene Kombination. Die Songs von The BossHoss wurden in neue Gewänder gehüllt und zeigten somit ganz neue Facetten. Durch die Streicher haben einige Songs noch mehr Seele bekommen. Besonders ist mir das bei Break Free aufgefallen. Kompliment! Ein richtig gutes Projekt, dieses Low Voltage, auf das die „Macher“ zu Recht stolz sein dürfen. Es funktioniert nicht nur auf Platte, sondern auch live:

Die Kritikpunkte zur Veranstaltung sind eher in den Rahmenbedingungen zu finden. Der Saal im Kulturpalast ist ehrlich gesagt wenig ansprechend und hat irgendwie den Charme eines sozialistischen Pionierpalastes. Widererwartend war das Konzert nicht ausverkauft und im Kontrast zum Konzert im Dresdner Schlachthof im März, war das Publikum auch nicht ganz so energisch. Vielleicht hat die Dresdner ne Winterdepression gepackt, so dass sie nur Halbgas gefahren sind. Habe darüber auch andere Meinungen gehört, aber gut, es ist ja meine Sicht der Dinge. Einige Damen am Einlass waren mit dem „wilden“ Publikum etwas überfordert und das mit den Getränken war echt daneben. Nachdem man nichts mit in den Saal nehmen durfte und halb verdurstet am Ende des Konzertes die Bar aufsuchte, war die geschlossen. Zum einen ist das ein wirklich schlechter Service und zum anderen hätten die noch gut Geld einnehmen können. So haben wir uns halt in einer anderen Kneipe unser Bierchen gegönnt. Nach einer etwas langatmigen Autofahrt (Schneeverwehungen auf der A4) bin ich dann gegen vier Uhr zu Hause angekommen und habe für einige Stunden mein Kopfkissen nicht mehr losgelassen, weil es mich ja immer so vermisst, wenn ich weg bin und das beruht auf Gegenseitigkeit ;-). Hank & Rocket

Zusammenfassend: Tolle Leistung der Künstler. An dieser Stelle auch mal einen Dank an die Leute hinter der Bühne, die mit viel Engagement arbeiten, damit die Show ein Erfolg wird. Abzug in der B Note für den Veranstaltungsort und den Service, was aber nichts mit TBH zu tun hat.

Also dann tschüss und danke Jungs, auf bald mal wieder! Good bye Boss & Hoss

Wenn ein Song Dich bis in Deine Träume verfolgt

29 Aug

Es ist nun gut 16 Tage her, dass ich bei dem Konzert von Northern Lite auf der Festung Königstein war und ein Song hat sich mir total eingebrannt: 

– Begging You –

Ich habe sogar letzte Nacht die ganze Zeit von dem Song geträumt. Klingt verrückt, ist aber so. Die Stimme von Frontmann Andreas allein ist ja schon … (dafür muss man noch ein Adjektiv erfinden, welches dem gerecht wird), aber wenn dann Sängerin Maria von Chapeau-Claque dazu kommt, dann kann man sich dem nicht mehr entziehen. Was für ein Song!

Gern würde ich Euch den ganzen Song hier posten, aber die Künstler wollen ja auch was verdienen und demzufolge sind nur Snippets verfügbar. Ich habe eine Live-Version gefunden, die aber qualitativ nicht ganz an die Platte rankommt.

Also hier das Snippet:

Maria ist auch stimmlich bei dem Song Run vertreten und auch dort überzeugt die Kombination. Aber es sind nicht nur die Stimmen allein, sondern auch die Texte und der einzigartige Sound. Die Songs Home und Japan, sowie Say My Name auf der Platte Letters &  Signs Part Two sind ebenfalls ziemlich gute Stücke. Es lohnen sich eigentlich beide Scheiben, also Letters & Signs Part One und Part Two. Die harmonische Verbindung von elektronischen Elementen, Gitarrensounds und der Stimme(n) schafft eine einzigartige Atmosphäre, mit absolutem Wiedererkennungseffekt. Wenn der Song Japan (Part Two) im Auto läuft, sollte ich besser rechts ran fahren, weil der mich so erdet, dass es fast eine meditative Wirkung hat. Was man mit Musik so alles erreichen kann…

Siehe auch: Konzertbericht Northern Lite

Konzertbericht Northern Lite Festung Königstein

15 Aug

Northern Lite BandGestern gastierten Northern Lite auf der Festung Königstein, in der Sächsischen Schweiz und gaben ein Konzert zu ihrer Letters & Signs Tour 2010. So gegen 20 Uhr sind wir vor der Festung eingetroffen. Schon die Ansicht von außen wirkte sehr imposant und ich war gespannt, wie sich das Innere präsentiert.

Der Einlass ging schnell und problemlos. Um die Festung zu erklimmen, war ein riesiger Fahrstuhl mit Lift-Boy da. Das ist doch mal Service.

Oben angekommen hinterließ der Anblick der Location nur noch begeisterte Gesichter. Es ist kaum zu beschreiben, weil es ziemlich viele Eindrücke waren. Der Blick von der Festung ist schon mal gigantisch. Man ist dem Himmel ein Stück näher. Das gemütliche Ambiente im Hof wurde durch die tolle Beleuchtung noch untermalt.

Location Festung KönigsteinÜberall kleine Stände mit Getränke- und Speisenangeboten, ließen kaum lange Wartezeiten entstehen. Trotz des großen Platzangebotes wirkte es dort eher intim und gemütlich, weil sich alles gut verteilte. Die Verbindung aus den alten Mauern der Festung und dem neuen Interior der Veranstaltungslocation ist sehr harmonisch gelungen. Man fühlt sich sofort wohl und zum Bleiben eingeladen. Und ich bekam sogar einen tollen Platz, von dem ich eine gute Sicht auf die Bühne hatte. Deshalb habe ich auch ein paar Videos und Bilder für Euch mitgebracht.

So gegen 21:15 Uhr betraten Northern Lite die Bühne und begannen natürlich mit dem Song „In Japan“, von Ihrem neuen Album Letters & Signs Part Two (2010).

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Eagles of Death Metal – Schönes WE

6 Aug

Anbei ein musikalischer Gruß zum Wochenende von Eagles of Death Metal. Der Typ wirkt zwar ein wenig strange und amüsant, aber rocken können die gut. Viel Spaß damit.

Der Song heißt: I want yout so hard (Boy’s Bad News) und die Scheibe auf der der Song drauf ist, heißt Death By Sexy. Bei Amazon kann man mal reinhören und auch auf myspace findet man ein paar gute Songs von ihnen. Also dann mal allen ein schönes WE und rock on 😉

Here comes the rain again?

13 Jul

Heute früh dachte ich noch, dass meine Gebete erhört würden und wir mal etwas Regen bekommen und tatsächlich es waren um genau zu sein drei Tropfen, die vermutlich bevor sie auf die Erde gefallen sind, in der Luft verdunsteten. Was ich aber gefunden habe, ist ein toller Song von Eurythmics, der zumindest im übertragenen Sinne was mit Regen zu tun hat.

Gestern habe ich mir mal ein paar Tipps geholt, was man machen kann, damit man am Schreibtisch nicht völlig zerfließt.

  • T-Shirt nass machen und anziehen (Ladies: bitte ein dunkles Shirt verwenden 😉 )
  • Schüssel mit kaltem Wasser unter den Tisch stellen und Füße rein (aufpassen und nicht umkippen, wenn die Technik in der Nähe ist)
  • Handgelenke ein paar Minuten unter kaltes Wasser (regt Kreislauf an)
  • Viel trinken (Bierchen erst zum Feierabend 😉 ) und nebenbei ein Eis

Was macht Ihr denn so, damit man bei der Hitze noch produktiv sein kann?

Wer bei dem Song von Eurythmics Kreislaufversagen befürchtet, dem empfehle ich dann mal die Weather Girls:

 

The Ettes

22 Apr

Soeben entdeckt: The Ettes aus Amerika.
Einige der Stücke gehen ordentlich nach vorne. Ist ne Mischung aus Punk-Rock und ’60s. Zu empfehlen sind die Songs Dead and Gone, Spend my Money und Crown of Age (siehe Video).

Ich glaub beim Autofahren macht deren Sound auch richtig Spaß. Leider ist die Deutschlandtour schon seit dem 13.03.2010 vorbei 😦 Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber aus der Konserve kann man die sich bestimmt auch ganz gut anhören.

Konzertbericht The BossHoss Schlachthof Dresden

12 Mrz

Etwas spät, aber er kommt – der Konzertbericht. Letzten Samstag war ich im Dresdner Schlachthof zum Konzert von The BossHoss. Durch Zufall bin ich auf ihren Coversong „I say a little Prayer“ aufmerksam geworden und dachte mir, die könntest du dir auch mal live ansehen. Timing ist ja manchmal alles und so passte es, dass The BossHoss am 06.03.2010 in Dresden zu Gast sein würden.

Und ich kann Euch sagen, es hat sich gelohnt. Zwei Stunden richtig gute und eingängige Musik, mit ner hammer Performance. Die Jungs geben ein tolles Team auf der Bühne ab und die Stimmen der Frontmänner Boss & Hoss ergänzen sich hervorragend. Da mich ja die rockigen Töne meist etwas mehr mitreißen, fand ich es auch ziemlich gut, wenn Sänger Boss mal stimmlich so richtig abging. Ein rundum tolles Gesamtpaket, mit vielen Facetten. Genau wie ich es mag. Das Spiel mit dem Publikum beherrschen sie aus dem FF und es gelingt ihnen wirklich ausgezeichnet, die Stimmung im Saal zum Kochen zu bringen. Man merkt deutlich, dass sie Spaß und Leidenschaft mitbringen, bei dem was sie da tun und genau das hat mir zwei tolle Stunden beschert. Eine echt beeindruckende Leistung mit 100% Einsatz. An dieser Stelle vielen Dank an The BossHoss. Bei dem heavy Programm wäre ich nachher bestimmt komatös von der Bühne gefallen. Ich nehme an, dass das Adrenalin durch den Auftritt sie vor sowas bewahrt. Gott sei Dank, denn ich würde mir schon gern noch so ein Konzert von The BossHoss zu Gemüte führen.

Gern hätte ich ein paar Fotos davon hier mit eingestellt, aber wie es so ist, habe ich die Kamera vergessen. Egal, denn einen richtigen Eindruck bekommt man eh erst, wenn alle Sinne angesprochen werden. Darum kann ich Euch empfehlen, seht sie Euch mal live an! Es lohnt sich. Konzertdaten bekommt Ihr hier: http://www.myspace.com/thebosshoss

Damit man hier nicht ganz auf dem Trockenen liest, habe ich mal ein Video von nem älteren Konzert in Hamburg eingefügt:

Das Gute ist, dass die eigenen Songs von The BossHoss, den Coversongs in nichts nachstehen und das ist noch zurückhaltend formuliert, denn die gehen richtig ab.

Stimme und Charisma: Lena Meyer-Landrut

11 Mrz

Sonst steh ich ja nicht so auf Balladen, aber diese hier geht mir wirklich unter die Haut. Mein Gott, es ist beeindruckend, wie sie mit ihrer Stimme und ihrer Performance Emotionen transportiert. Hier ihre Interpretation des Songs Mr. Curiosity von Jason Mraz:

UPDATE: Das Video wurde mal wieder von youtube verbannt 😦 Nun hier ein Link zur Seite, in der alle Videos kostenlos anzusehen sind: Lena Meyer Landrut mit Mr. Curiosity

Ihre Version von The Cure Love Cats hat auch echt Charme. Leider nur ein kurzes Songschnipsel von Love Cats vorhanden. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich von Lena Meyer Landrut gern mehr hören würde.

UPDATE 12.03.2010 um 22:35 Uhr: Und weil sich Talent auch manchmal durchsetzt, hat sie soeben gewonnen.

The BossHoss: I say a little prayer

5 Feb

Eine gelungene Coverversion von The BossHoss. Von dem Lied bekomm ich irgendwie gute Laune. Das Original kommt von Aretha Franklin, irgendwann in den 68’ern erschienen, wenn ich nicht irre.

Welcome To The Jungle

1 Dez

Guns N‘ Roses – Welcome To The Jungle

Guten Morgen!

23 Nov

You’re The First, The Last, My Everything – Barry White
Macht gute Laune zum Montag. Allen einen guten Start in die Woche!

Liebeslied…

8 Nov

…wer da nicht dahin schmilzt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. 😉

Und wer hat das Original erkannt?

Noisettes Never Forget You

30 Sep

Mal wieder ein schöner Song. Hätte nicht gedacht, dass so was heute noch produziert werden würde und dann noch in den Charts landet. Schön!

Ein Song der mir nicht aus dem Kopf will

12 Jun

… und gestern habe ich ihn gefunden. Da isser: 

Das Video ist der Knaller. Ziemlich retro, aber der Song geht ins Ohr. Irgendwas brauch man ja, um bei dem schlechten Wetter nicht mit der Laune im Keller zu landen.