Wenn Arbeit zum Vergnügen wird…

8 Jun

Interviews mit Blogbetreibern

Heute ist mir mal danach, einen Beitrag über meine Arbeit zu schreiben. Wie man ja in „Über mich“ lesen konnte, schreibe ich an meiner Doktorarbeit. Sicher denken viele „Oh wie langweilig und trocken, so eine wissenschaftliche Arbeit.“. Doch dem möchte ich gern widersprechen. Im Rahmen meiner Forschung führe ich Interviews mit Blogbetreibern durch, um von Ihnen zu hören, welche Erfahrungen sie mit dem Medium Blog (Corporate Blog im Speziellen) gemacht haben und wie sie damit umgehen. Vor ungefähr einer Stunde hatte ich gerade wieder eines und es wurde wirklich ein sehr schönes Gespräch. Das Interview (für die Methodiker: es handelt sich um problemzentrierte Interviews) als Form der Datengewinnung ist eine wirklich wunderbare Methode, um sehr facettenreiche Informationen zu erhalten. Und das schönste daran ist, dass man ganz unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenlernt.

Kontakte knüpfen und erste Interviewerfahrungen

Bei meinen ersten Interviews war ich unheimlich aufgeregt, aber mittlerweile genieße ich die Gespräche sehr, da ich bisher ausnahmslos sympathische und aufgeschlossene Menschen kennen gelernt habe. Ich hätte zu Beginn meiner Arbeit nicht gedacht, dass es so viele Menschen gibt, die mich bei meinem Forschungsprojekt durch ein Interview unterstützen. Häufig bezahlen Marktforschungsinstitute viel Geld, um an ihre Daten zu kommen. Dem Doktoranden fehlen natürlich solche Ressourcen. Es ist grundsätzlich eine weit verbreitete Angst bei Doktoranden und oft auch keine unbegründete, dass man keinen Rücklauf bekommt. Vielen meiner Kollegen ist es schon so ergangen, dass sie Fragebögen versendet haben und kaum eine Antwort erhielten. Das ist natürlich der Alptraum eines jeden Forschers.

Menschen, die mich überraschen und ihre Geschichten, die mich begeistern

Das Besondere bei Interviews ist, dass man so viele unterschiedliche Menschen erleben kann und sich oft tolle Gespräche entwickeln. Somit ist es nicht nur für meine Arbeit bereichernd, sondern auch für mich persönlich. An dieser Stelle muss ich den Bloggern mal ein Kompliment aussprechen: Sie sind wirklich sehr hilfsbereit, herzlich und unkompliziert. Es gibt sogar Leute, die sich über das Interview hinaus engagieren und mich unterstützen, in dem sie mich ihren Kontakten vorstellen. Toll, so viel Selbstlosigkeit haut mich echt um. Unter solchen Umständen wird Arbeit echt zum Vergnügen. 🙂 DANKE!

The Ettes

22 Apr

Soeben entdeckt: The Ettes aus Amerika.
Einige der Stücke gehen ordentlich nach vorne. Ist ne Mischung aus Punk-Rock und ’60s. Zu empfehlen sind die Songs Dead and Gone, Spend my Money und Crown of Age (siehe Video).

Ich glaub beim Autofahren macht deren Sound auch richtig Spaß. Leider ist die Deutschlandtour schon seit dem 13.03.2010 vorbei 😦 Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber aus der Konserve kann man die sich bestimmt auch ganz gut anhören.

Doll Face

22 Apr

Wie uns das permanente Verbiegen nach scheinbaren „Idealen“ zerbrechen lassen kann…

19 Apr

Berlin – Weil das Gute oft so nah ist…

19 Apr

…haben wir uns gedacht, warum für einen Kurzurlaub in die Ferne schweifen? Sicher geht es Euch auch manchmal so. Der Kopf ist voll, der Stresspegel unerhört hoch, der Körper leidet unter Schlafentzug und versucht Dir durch Kopfschmerzen sowie allgemeiner Unlust mitzuteilen, dass es langsam mal Zeit  für einen Break ist. Also haben wir ganz spontan den Urlaubsantrag beim Chef auf dem Tisch positioniert. Tja und wer hätte es gedacht, er hat den Antrag auch gleich genehmigt. Entweder sah ich echt urlaubsreif aus (trotz der teuren und vielversprechenden Kosmetikprodukte – DANKE) oder er ist einfach ein sozialer Chef. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Wo soll die Reise denn nun hin gehen, so kurz vor Ostern? Warum denn nicht mal wieder in die Hauptstadt. Unser erster Stopp wurde also in Berlin eingelegt. Ein paar kleine Auszüge davon, will ich Euch hier posten. Hier mein Tipp für ein unschlagbar günstiges Hotel, in exzellenter Lage: easyHotel. Es liegt direkt in Mitte auf der Rosenthaler Strasse 69 und man kann eigentlich alles zu Fuß erreichen. Ganze 35 €/Zimmer haben wir gezahlt. Natürlich muss jeder Service extra bezahlt werden. Aber wer braucht schon eine Minibar, wenn man den Proviant im Gepäck hat und unzählige Kneipen um die Ecke. Bei unschlagbaren 8m2  Residenzgröße musste man schon ganz schön laut rufen, damit man sich auch vom Westflügel bis in den Südflügel Gehör verschafft.Der zweite gute Tipp betrifft den Parkplatz. Stellt Euch einfach in eine Seitenstrasse und parkt einmal täglich das Auto um. So riskiert Ihr zwar einen Strafzettel, aber werdet nicht abgeschleppt und es ist günstiger als ein Parkhaus. Und weil wir zwei Glückskinder sind, haben wir nicht mal einen Strafzettel kassiert. Natürlich haben wir ein wenig Sightseeing betrieben. Da man sich ja in unserem Alter nicht überanstrengen soll ;-), haben wir ne Fahrt auf der Spree gemacht und uns gemütlich die typischen Touri-Sachen zeigen lassen.

Für Mädels ist es ein Muss, mal zu schauen was shoppingtechnisch so in Berlin geht. Empfehlen kann ich definitiv den Laden ALLSAINTS . Die Schaufensterdeko hat mich neugierig gemacht, denn dort sind unzählige Singer-und Mercedes-Nähmaschinen drapiert. Sieht richtig gut aus. Den Shopbesucher erwarten eine echt schön gestaltete Location im Industrie-Look, gute Musik (ich will immer noch wissen, was für ein Song dort lief, der mich total berührt hat) und ne ganze Menge an tollen Klamotten. Schaut einfach mal auf der Website nach und Ihr wisst was ich meine. Am Abend haben wir uns den White Trash Club auf der Schönhauser Allee 6-7 rausgesucht. Und ich muss sagen, es war ein gute Wahl (auf die eigene schulterklopfend). Der Laden hat ne Menge zu bieten. Es ist eine Kombination aus Restaurant (vorwiegend Fast-Food), Bar, Bühne, Tanzbereich und dem Tattoo-Shop No Pain no Brain im Keller. Ein Paradies: Man kann lecker essen, gute Musik hören, die Hüften bewegen oder nur introvertiert mit dem Fuß wippen, während man auf die Verschönerung seines Körpers mit nem neuen Tattoo wartet. Ein lecker Getränk bekommt man natürlich auch. Musikalisch läuft dort ne Mischung aus Rock und Punk, mit nem bisschen trashigen Country. Das Publikum ist angenehm gemischt und entspannt. Es spielte eine Liveband an dem Abend, deren Namen ich leider vergessen habe. Sorry dafür. Liegt vermutlich daran, dass der letzte Drink „schlecht“ war 😉 War auf jeden Fall ein schöner Abend. Allerdings folgt auf den Abend auch der Morgen danach und der begann mit einem flauen Gefühl im Magen und dem Wunsch, dass der Becksgeschmack nun langsam mal wieder verschwinden könnte. Da wir uns vorgenommen hatten, nach Potsdam zu fahren, musste natürlich erst mal ein Frühstück her. Gleich nebenan gibt’s einen Bagelshop. Bis auf nen Kaffee und nen Smoothie habe ich nix runter bekommen.  

Den Bagel haben wir eingepackt und als Proviant mitgenommen. Damit ich mich noch etwas erholen konnte, hat meine Beifahrerin das Steuer übernommen und so ging es nun auf nach Potsdam…

Konzertbericht The BossHoss Schlachthof Dresden

12 Mrz

Etwas spät, aber er kommt – der Konzertbericht. Letzten Samstag war ich im Dresdner Schlachthof zum Konzert von The BossHoss. Durch Zufall bin ich auf ihren Coversong „I say a little Prayer“ aufmerksam geworden und dachte mir, die könntest du dir auch mal live ansehen. Timing ist ja manchmal alles und so passte es, dass The BossHoss am 06.03.2010 in Dresden zu Gast sein würden.

Und ich kann Euch sagen, es hat sich gelohnt. Zwei Stunden richtig gute und eingängige Musik, mit ner hammer Performance. Die Jungs geben ein tolles Team auf der Bühne ab und die Stimmen der Frontmänner Boss & Hoss ergänzen sich hervorragend. Da mich ja die rockigen Töne meist etwas mehr mitreißen, fand ich es auch ziemlich gut, wenn Sänger Boss mal stimmlich so richtig abging. Ein rundum tolles Gesamtpaket, mit vielen Facetten. Genau wie ich es mag. Das Spiel mit dem Publikum beherrschen sie aus dem FF und es gelingt ihnen wirklich ausgezeichnet, die Stimmung im Saal zum Kochen zu bringen. Man merkt deutlich, dass sie Spaß und Leidenschaft mitbringen, bei dem was sie da tun und genau das hat mir zwei tolle Stunden beschert. Eine echt beeindruckende Leistung mit 100% Einsatz. An dieser Stelle vielen Dank an The BossHoss. Bei dem heavy Programm wäre ich nachher bestimmt komatös von der Bühne gefallen. Ich nehme an, dass das Adrenalin durch den Auftritt sie vor sowas bewahrt. Gott sei Dank, denn ich würde mir schon gern noch so ein Konzert von The BossHoss zu Gemüte führen.

Gern hätte ich ein paar Fotos davon hier mit eingestellt, aber wie es so ist, habe ich die Kamera vergessen. Egal, denn einen richtigen Eindruck bekommt man eh erst, wenn alle Sinne angesprochen werden. Darum kann ich Euch empfehlen, seht sie Euch mal live an! Es lohnt sich. Konzertdaten bekommt Ihr hier: http://www.myspace.com/thebosshoss

Damit man hier nicht ganz auf dem Trockenen liest, habe ich mal ein Video von nem älteren Konzert in Hamburg eingefügt:

Das Gute ist, dass die eigenen Songs von The BossHoss, den Coversongs in nichts nachstehen und das ist noch zurückhaltend formuliert, denn die gehen richtig ab.

Stimme und Charisma: Lena Meyer-Landrut

11 Mrz

Sonst steh ich ja nicht so auf Balladen, aber diese hier geht mir wirklich unter die Haut. Mein Gott, es ist beeindruckend, wie sie mit ihrer Stimme und ihrer Performance Emotionen transportiert. Hier ihre Interpretation des Songs Mr. Curiosity von Jason Mraz:

UPDATE: Das Video wurde mal wieder von youtube verbannt 😦 Nun hier ein Link zur Seite, in der alle Videos kostenlos anzusehen sind: Lena Meyer Landrut mit Mr. Curiosity

Ihre Version von The Cure Love Cats hat auch echt Charme. Leider nur ein kurzes Songschnipsel von Love Cats vorhanden. Abschließend kann ich nur sagen, dass ich von Lena Meyer Landrut gern mehr hören würde.

UPDATE 12.03.2010 um 22:35 Uhr: Und weil sich Talent auch manchmal durchsetzt, hat sie soeben gewonnen.

Gesetz zur Netzsperre ausgetauscht?

10 Feb

Wie die Medien berichten, soll das Gesetz zur Netzsperre vom Tisch sein. Ein Aufatmen für alle, die sich so massiv für unsere Meinungsfreiheit eingesetzt haben…?

Leider noch nicht ganz. Das Gesetz zur Netzsperre wird durch ein Gesetz zum Löschen ersetzt. Die Inhalte hierbei sind noch unklar. Da auch dieses Gesetz eine Probezeit bekommt, ist fraglich, wie sich das Gesetz entwickelt, wenn es evaluiert wurde. Weitere Infos siehe Quellen.

Quellen:
netzpolitik
Internet-Law

Verwandte Artikel:

Befristung Netzsperrengesetz
Bundesrat genehmigt Gesetzesentwurf  zur Netzsperre
Gesetzesentwurf Netzsperrengesetz

The BossHoss: I say a little prayer

5 Feb

Eine gelungene Coverversion von The BossHoss. Von dem Lied bekomm ich irgendwie gute Laune. Das Original kommt von Aretha Franklin, irgendwann in den 68’ern erschienen, wenn ich nicht irre.

FOCUS Titelstory spaltet Deutschland

2 Feb

Quelle: pixelio.de Fotograf Rolf Handke

Der FOCUS spaltet mit seiner 5. Ausgabe vom 1.02.2010 ein noch nicht all zu lang vereintes Deutschland. Die Titelüberschrift „Und wer hilft jetzt dem Westen? Wie der Aufbau Ost die alte Bundesrepublik ruiniert“ sorgt für Aufsehen; ohne Zweifel. Es ist mir aber unbegreiflich, wie man so unverantwortlich handeln kann. Die Medien wissen, was für eine Macht sie haben und wie stark ihr  Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung ist. Sie nehmen in Kauf, dass sich wieder Fronten zwischen Ost und West in den Köpfen bilden. Jahrelang wurde zwischen Ost und West immer unterschieden und zwar nicht nur geografisch. Man spricht von den alten und den neuen Bundesländern, von Ossis und Wessis. Als 1989 die Mauer fiel, so blieb bei vielen eine Mauer bestehen. Diese zu durchbrechen war wesentlich schwieriger. Kein schweres Gerät konnte helfen. Es handelt sich um die Mauer im Kopf, welche so standfest war und teilweise ist, dass es Jahrzehnte dauerte, um sie einzureißen.  Nach einiger Zeit des Annäherns aneinander, des Erlebens miteinander und Lernens durcheinander ist die Kluft in den Köpfen zwischen Ost und West kleiner geworden. Neue Generationen wachsen heran, die diesen Unterschied gar nicht kennen. So sollte  es ja auch sein. Was macht der FOCUS? Er baut die Mauer wieder auf. Es wäre zu traurig, wenn ein Volk, was durch fremde Hand geteilt wurde und nun wieder vereint ist, sich im Kopf auf ewig entzweit. Es ist mir durchaus bewusst, dass auch der FOCUS ein Profit-Unternehmen ist, welches Gewinne erwirtschaften möchte, allerdings sehe ich hier wieder einen klaren Zielkonflikt zwischen seriöser und umfassender Information des Lesers und der Verkaufsunterstützung mittels reißerischen Schlagzeilen und Storys.

McDonald’s free coffee

3 Jan

Werbung zu machen, die ihre Kunden auch erreicht wird zunehmend schwerer. Wie erregt man mit einem Plakat an der Bushaltestelle die Aufmerksamkeit der Passanten? McDonald’s macht’s vor:

Es ist anzunehmen, solange diese Werbeform noch recht neu ist, dass sie unser Filtersystem noch umgehen kann. Gut gemacht, kann ich da nur sagen!

Adventskalender

1 Dez

Mit einem Klick auf das Bild, gelangt Ihr zu einem Adventskalender, der jeden Tag ein neues Türchen für Euch hat.

Fotograf: Bernhard Ducke
Quelle Bild: pixelio.de
Quelle Kalender: Toms Adventskalender 2009

Welcome To The Jungle

1 Dez

Guns N‘ Roses – Welcome To The Jungle

Köhler verweigert Unterschrift zum Netzsperrengesetz

30 Nov

Bundespräsident Horst Köhler verweigert vorerst seine Unterschrift unter das Gesetz zur Internetsperre. Köhler verlangt weitere Informationen von der Bundesregierung, bevor er unterschreibt. Die FDP macht Druck und legt den Fokus in der Ausführung nun nicht mehr auf das Sperren sondern auf das Löschen kinderpornografischer Inhalte. Viele Experten sehen in diesem Gesetz einen Beginn der Internetzensur und warnen vor Ausbreitung solcher Maßnahmen, welche uns letztendlich in unserer Freiheit beschneiden. Ein Gesetz was von der alten Bundesregierung auf den Weg gebracht wurde und nun keiner mehr zu wollen scheint…

Quellen:
Zeit online
Spiegel
FAZ

Artikel zum Thema auf diesem Blog:
Befristung  Netzsperrengesetz
Zensurgesetz vom Bundesrat genehmigt
Entscheidung zur Netzsperre ist gefallen
Morgen wird über unsere Freiheit entschieden
Nein zur Internetzensur

Guten Morgen!

23 Nov

You’re The First, The Last, My Everything – Barry White
Macht gute Laune zum Montag. Allen einen guten Start in die Woche!