Tag Archives: Web 2.0

Blogbilanz und neues Design

17 Jul
Fotografin: Gaby Kempf Quelle: pixelio.de

Tja, alles neu macht der Mai. Ok, nun ist es Juli. Nach über einem Jahr mit meinem Blog ist es nun mal Zeit für ein neues Design. Ich bin zwar nicht unbedingt der Rosa-Prinzessinnen-Typ, aber irgendwie finde ich das Theme total ansprechend und harmonisch. Wenn man mal Bilanz zieht, zum Thema Blog, dann muss ich sagen, dass es nicht immer so leicht ist. So ein Blog wird ja häufig als Tagebuch bezeichnet, aber mal ehrlich, würdet Ihr die Inhalte Eures Tagebuches gern im Netz posten? Also ich sicher nicht. Könnte daran liegen, dass ich kein Tagebuch habe. Liegt’s es aber nicht. Vielmehr ist es darin begründet, dass ich manchmal zu „verkopft“ bin und mir ziemlich viele Gedanken mache, welche Dinge für die Öffentlichkeit sind und welche nicht. Oft versuche ich es damit zu umgehen, dass ich brisante bzw. sehr persönliche Themen nicht anschneide oder sie so verpacke, dass sie „entschärft“ sind. Weiterlesen

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Google Wave

9 Okt

google waveGoogle hat es mal wieder geschafft die Welt zu überraschen. Die neuste Kreation im Entwicklungsstatus heißt Google Wave. Dabei handelt es sich um eine KommunikationsplattformIn dieser Plattform werden sämtliche Kommunikationsformen miteinander vereint. Echtzeitkommunikation wie z.B. Chats (also die synchrone Kommunikation) und E-Mail (asynchrone Kommunikation) in einem. Das ist aber noch längst nicht alles. Seht selbst http://wave.google.com/help/wave/about.html
Beeindruckend! Wenn sich Google Wave etablieren sollte, dann werden die Möglichkeiten und Funktionalitäten dieser Kommunikationsplattform uns dazu bringen, dass wir uns noch einmal neu orientieren müssen, in unserem Nutzungsverhalten. Wir werden E-Mails anders lesen. Wir werden bei der Echtzeitkommunikation lernen müssen, erst zu denken und dann zu schreiben – nicht das man das jetzt nicht auch schon sollte, aber da das Gegenüber bereits während der Eingabe alle Zeichen sehen kann, ist das Löschen einer unvorteilhaften Wortwahl zwecklos. Der Ansatz ist jedenfalls wirklich gut. Es gibt mittlerweile so viele Tools und Zugänge, so dass eine gemeinsame Plattform dort sicherlich etwas mehr Übersichtlichkeit rein bringen kann und die Effektivität steigert. Ich bin gespannt, wie sich diese Plattform auf unser Kommunikationsverhalten im Web auswirkt.

Internetpolizei und Rechtsextremismus im Web 2.0

16 Aug

Wie erst kürzlich berichtet wurde, fordern einige CDU Politiker eine stärkere Kontrolle des Internets. Es sollen Benimmregeln aufgestellt werden und verdeckte Ermittler kriminelle Machenschaften im Netz schon im Keim ersticken. Die Verbreitung von Kinderpornografie haben wir ja nun auch Dank Zensursula durch ein verabschiedetes Gesetz hinter einem Vorhang versteckt. Man sagt sich wohl bei der CDU, wenn ich es nicht sehe, dann ist es nicht da. Tolle Lösung. Wegschauen und verstecken. In unzähligen Diskussionen zu diesem Thema wurde ja bereits geklärt , dass man durch sperren der Seiten viele Probleme hervorruft. Einerseits kann man diese Sperren umgehen und andererseits existiert auch das Problem, dass Seiten gesperrt werden könnten, welche keinen illegalen Hintergrund haben. Wie in der Zeit berichtet, konnte man aber im Kampf gegen Rechtsradikalismus im Internet ein durchaus bemerkenswertes Phänomen beobachten. Es ist tatsächlich gelungen solche Angebote zu löschen. Bisher von der Bundesregierung als unmöglichen Weg beschrieben, haben sich die Jugendschutzbehörden der Bundesländer zusammengetan und rechtsradikale Inhalte den Providern gemeldet. Diese löschten dann in 80% der Fälle auch den Content. Selbst im Ausland, wo es rechtlich keine Handhabe gibt, konnten die Provider nach einem Hinweis dazu bewegt werden, die Inhalte vom Netz zu nehmen. Mit dieser Aktion wurde nun auch wiederholt nachgewiesen, dass es möglich ist, Inhalte zu löschen. Wir lösen also mit den Netzsperren kein Problem, sondern wir verschleiern es und schaffen noch ein paar neue dazu. Mal davon abgesehen, dass ich es alles für Wahlkampfgetöse halte und man einfach versucht die Bürger zu täuschen und ihr Wohlwollen zu erzielen, indem man ihnen vormacht, man täte was gegen Kinderpornografie. Es macht mir schon etwas Angst, wie weit man bereit ist zu gehen, um ein paar Wählerstimmen zu bekommen. Der Hunger nach Macht scheint wohl das einzige zu sein, was wirklich zählt. Ihm opfern unsere Politiker dann auch gern mal ein paar Grundrechte. Wenn der Hunger nach Macht das Motiv zum Handeln ist, dann gibt es allen Grund Angst zu haben. Es gibt viele geschichtliche Ereignisse, welche uns nur zu gut in der Erinnerung geblieben sind, die ihren Ursprung in machthungrigen Menschen hatten…

Frau Merkel goes Web 2.0

26 Mai
Frau Merkel im studiVZ

Frau Merkel im studiVZ (Quelle: Screenshot studivz.net)

Nicht schlecht habe ich geschaut, als ich im allseits bekannten studiVZ auf Frau Merkels Profil gestoßen bin. Frau Merkel tritt also der Community bei und stellt sich mit einem doch etwas anders aussehenden Profil den Mitgliedern vor. Herr Westerwelle, Herr Seehofer und einige andere sind auch dabei. Mensch toll, diese Bürgernähe. Da freut sich aber die „Generation-Doof“, dass unsere Volksvertreter mal zum Greifen nah sind. Hätte man ihnen gar nicht zugetraut und vor allem in so turbulenten Zeiten des Wahlkampfes. Da kann ich nur sagen: ausgezeichnetes Zeitmanagement! Ist ja auch klasse, das Web 2.0. Man kann so schnell und einfach Inhalte produzieren. Aber war da nicht etwas, was bei Web 2.0 noch wichtig ist? Mhhh… was war das nur? Ah…jetzt ja: Der Mittmachgedanke! Und was bedeutet das gleich noch mal? Dabei sein ist alles? Wohl eher nicht… Weiterlesen

Wie viel Meinungsfreiheit gibt es wirklich?

29 Apr

…schon das Grundgesetz Artikel 5 erlaubt jedem von uns seine Meinung frei zu äußern. Doch wie frei sind wir wirklich, in unserer Meinung? Diese Frage stelle ich mir seit gestern verstärkt. Eine Meinung haben ist das eine aber eine Meinung zu veröffentlichen…

Gerade Blogs bieten uns die Möglichkeit schnell und einfach Gedanken und Meinungen zu veröffentlichen. Solange es um den Urlaub oder andere triviale Dinge geht, gestaltet sich dies ja recht simpel. Man schreibt ohne große Überlegungen darauf los. Weiterlesen